Donnerstag, 2. März 2017

Lebenszeichen



Hallo Ihr Lieben!

Hier kommt heute Morgen ein kleines Lebenszeichen von mir!

Ich bin seit vergangenen Freitag zu Hause und habe die OP und die Zeit im Krankenhaus mit einem blauen Auge überstanden.
In den letzten Tagen musste ich erstmal viel schlafen und noch viiiiieeeel mehr essen. 

Die OP war für eine Schilddrüsen-OP recht lang - die Schilddrüse war bis an die Wirbelsäule gewachsen und es war höchste Eisenbahn, dass sie rauskam.
Kurz nach der OP setzten dann Taubheitsgefühle in Armen und Beinen ein und ich bin in das allerschönste Kalziumtief mit Lähmungserscheinungen geschlittert. Keine schöne Erfahrung, aber zum Glück liess sich das recht schnell beheben.

Ich war dann heilfroh, als ich am Freitag entlassen wurde!

Zwar hatte ich eine sehr angenehme Zimmernachbarin und mein Herzensmensch war zweimal pro Tag bei mir, um mich mit selbstzubereiteten Speisen zu verpflegen (sorry, liebes DRK Krankenhaus Alzey - aber DAS, was Ihr da einem Patienten mit Multi-Unverträglichkeiten vor die Nase setzt, ist wirklich eine Unverschämtheit!), aber ich fühlte mich krank, wund, 'krankenhausmiefig' und einfach nur schlapp.

Nachdem die Kinder über Karneval ein paar Tage frei hatten, konnten wir die vergangenen Tage erstmal in Slowmotion verbringen. Und erst heute sind wir wieder in den normalen Alltag eingestiegen.

Wie es mir jetzt geht?

Der Hals ist noch geschwollen und im Nackenbereich steif. Meine linke Halsseite ist deutlich schlechter dran die rechte, denn links musste mehr Gewebe entfernt und tiefer geschnitten werden. 
Die Einstellung meiner Medikamente muss auch noch angepasst werden, aber das gehe ich in den nächsten Tagen an.

Ziel in der nächsten Zeit ist jetzt, zu entgiften und die ungezählten Infusionen mit Chemie wieder aus meinem Körper zu bekommen und mich mit DEN Nähstoffen zu versorgen, die bei mir im roten Bereich sind.
Auch muss ich schauen, dass der Hals wieder beweglich wird UND die Narbe braucht besonders viel Pflege.

Ich fühle mich jetzt seltsam verwundet. Verletzlich. Und auch wenn die Narbe soweit gut aussieht und man nicht meckern kann, spüre ich, dass ich meinem Körper dabei helfen muss, diesen sprichwörtlichen Einschnitt zu verarbeiten. 

Meine wunderbare Familie hilft mir dabei übrigens sehr!
Herzensmann und Kinder entlasten mich, wo es nur geht und der Krankenschwester-Hund Jette gibt sein Bestes!

Diese Woche nehme ich mich hier noch ein wenig zurück und ab kommenden Montag bin ich für Euch wieder online! Ich freue mich auf Euch!

Namasté,
Eure Wiebke

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